Gute Nachrichten für die Kindertagesbetreuung in der Region: Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den weiteren Ausbau der Kita-Infrastruktur im Landkreis und in der Stadt Neuwied mit insgesamt 502.500 Euro. Darauf weist die heimische Landtagsabgeordnete Lana Horstmann hin.

Kreis Neuwied. „Investitionen in unsere Kitas sind Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und unserer gesamten Region. Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass das Land die Kommunen und Träger auch bei uns in Neuwied finanziell unterstützt“, erklärt Horstmann.

Folgende Einrichtungen erhalten eine Förderung: 145.000 Euro für die Kommunale Kita Rappelkiste in Dattenberg, 145.000 Euro für die Katholische Kita St. Bonifatius in Großmaischeid und 212.500 Euro für die Kita Kastanienhof in der Stadt Neuwied, die zuvor als Kita Raiffeisen geführt wurde.

Landesweit stellt Rheinland-Pfalz mehr als 4,4 Millionen Euro aus der regelmäßigen Investitionskostenförderung für den Kita-Ausbau zur Verfügung. Damit werden 16 Kitas mit rund 518 Plätzen unterstützt.

Die Kommunen und Kita-Träger leisten vor Ort erhebliche Anstrengungen, um das Betreuungsangebot auszubauen und Familien verlässliche Plätze anbieten zu können. Die Landesförderung sei dabei eine wichtige Unterstützung, so Horstmann.

Neben dem Ausbau der Betreuungsplätze spielt für die Abgeordnete insbesondere die Gewinnung von Fachkräften eine zentrale Rolle. Als Sprecherin ihrer Fraktion im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Familie und Jugend und Leiterin des zuständigen Arbeitskreises beschäftigt sie sich regelmäßig mit den Rahmenbedingungen für Familien, Kinder und Beschäftigte.

Zum Schuljahr 2026/2027 ist die Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz gestartet. Elf berufsbildende Schulen in Rheinland-Pfalz bieten die in der Regel dreijährige, praxisintegrierte und vergütete Ausbildung gemeinsam mit interessierten Kitas an. Ein Einstieg ist bereits mit einem Schulabschluss ab Klasse 9 möglich.

„Neue Kita-Plätze brauchen auch Menschen, die die Kinder betreuen, begleiten und fördern. Deshalb ist es wichtig, neben dem Ausbau der Infrastruktur auch neue Wege in die pädagogischen Berufe zu eröffnen“, betont Lana Horstmann. Gerade die Kombination aus Praxis, Ausbildung und Vergütung könne für junge Menschen eine attraktive berufliche Perspektive bieten. „Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte in unseren Kitas und müssen deshalb stärker zeigen, wie vielfältig, sicher und sinnstiftend die beruflichen Möglichkeiten in diesem Bereich sind.“

Auch bei den Betreuungsformen geht das Land neue Wege. Unter den geförderten Einrichtungen befinden sich landesweit auch zwei Waldgruppen. Diese können aufgrund häufig kürzerer Planungszeiten dazu beitragen, Betreuungsplätze schneller zur Verfügung zu stellen als ein kompletter Kita-Neubau.

Für Horstmann gehören Platzausbau und Fachkräftegewinnung untrennbar zusammen. Eine gute Kita-Landschaft brauche ausreichend Plätze, qualifiziertes Personal und moderne, bedarfsgerechte Konzepte. Die Landesförderung sei deshalb ein wichtiges Zeichen für die Kommunen und vor allem für die Familien in der Region.

„Unser Ziel muss sein, Kindern gute Startbedingungen zu geben, Familien zu entlasten und gleichzeitig jungen Menschen attraktive berufliche Perspektiven zu eröffnen. Die Investitionen in unsere Kitas leisten dazu einen wichtigen Beitrag“, so die Abgeordnete Horstmann abschließend.

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Kreis Neuwied. „Investitionen in unsere Kitas sind Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und unserer gesamten Region. Deshalb ist es ein wichtiges Signal, dass das Land die Kommunen und Träger auch bei uns in Neuwied finanziell unterstützt“, erklärt Horstmann.

Folgende Einrichtungen erhalten eine Förderung:145.000 Euro für die Kommunale Kita Rappelkiste in Dattenberg,145.000 Euro für die Katholische Kita St. Bonifatius in Großmaischeid und 212.500 Euro für die Kita Kastanienhof in der Stadt Neuwied, die zuvor als Kita Raiffeisen geführt wurde.

Landesweit stellt Rheinland-Pfalz mehr als 4,4 Millionen Euro aus der regelmäßigen Investitionskostenförderung für den Kita-Ausbau zur Verfügung. Damit werden 16 Kitas mit rund 518 Plätzen unterstützt. „Unsere Kommunen und Kita-Träger leisten vor Ort enorm viel, um das Betreuungsangebot auszubauen und den Familien verlässliche Plätze anbieten zu können. Die Unterstützung des Landes ist dabei eine wichtige Hilfe“, betont Horstmann. Neben dem Ausbau der Betreuungsplätze ist für die Abgeordnete vor allem die Frage entscheidend, wie künftig ausreichend Fachkräfte für die Kitas gewonnen werden können. Als Sprecherin ihrer Fraktion im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Familie und Jugend und Leiterin des zuständigen Arbeitskreises beschäftigt sie sich regelmäßig mit den Rahmenbedingungen für Familien, Kinder und Beschäftigte.

„Neue Kita-Plätze brauchen auch Menschen, die die Kinder betreuen, begleiten und fördern. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass das Land mit der Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz einen weiteren Weg in den Kita-Beruf eröffnet“, so Lana Horstmann.

Zum Schuljahr 2026/2027 ist die Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz gestartet. Sie wird an elf berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz angeboten, dauert in der Regel drei Jahre, ist praxisintegriert und wird vergütet. Der Einstieg ist bereits mit einem Schulabschluss ab Klasse 9 möglich. „Damit entstehen neue berufliche Perspektiven – gerade auch für junge Menschen, die einen sozialen und pädagogischen Beruf ergreifen möchten. Die Verbindung von Schule, Praxis und Bezahlung macht die Ausbildung attraktiv und erleichtert den Einstieg in ein Berufsfeld, das für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung ist“, betont Horstmann. „Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte in unseren Kitas. Deshalb müssen wir jungen Menschen zeigen, welche vielfältigen, sicheren und sinnstiftenden beruflichen Möglichkeiten ihnen dort offenstehen.“

Für Horstmann gehören Platzausbau und Fachkräftegewinnung untrennbar zusammen: „Eine gute Kita-Landschaft braucht beides – ausreichend Plätze und ausreichend qualifiziertes Personal. Dass das Land bei beiden Bereichen ansetzt, ist ein wichtiges Signal für unsere Kommunen und vor allem für die Familien.“

Auch neue Betreuungsformen können beim Ausbau eine Rolle spielen. So werden landesweit unter den geförderten Einrichtungen auch Waldgruppen berücksichtigt. Diese können aufgrund häufig kürzerer Planungszeiten dazu beitragen, Betreuungsplätze schneller zu schaffen.

„Wir müssen beim Ausbau der Kinderbetreuung offen für unterschiedliche Konzepte sein und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Qualität stimmt. Entscheidend ist, dass Familien gute und verlässliche Angebote erhalten und Menschen attraktive Möglichkeiten bekommen, in diesem wichtigen Berufsfeld zu arbeiten“, so Horstmann abschließend.

Quelle.

Mehr als 4,4 Millionen Euro für den Kita-Ausbau: Ministerin Eiling-Hütig bekräftigt Unterstützung der Kommunen durch das Land

Zwei Städte und zehn Landkreise in Rheinland-Pfalz bekommen dieser Tage Post – mit viel Geld drin. Denn das Land unterstützt weiter umfangreich beim Ausbau der Kita-Landschaft und stellt dafür mehr als 4,4 Millionen Euro bereit. „Damit unterstützen wir 16 Kitas in Rheinland-Pfalz mit rund 518 Plätzen. Gemeinsam mit den Kommunen schaffen wir damit gute Perspektiven für unsere Kitas: mehr Plätze, mehr Fachkräfte, hohe Qualität in der frühkindlichen Bildung, das ist mein Ziel“, so Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig.

Die Mittel stammen aus der regelmäßigen Investitionskostenförderung des Landes und gehen nach Ahrweiler, Altenkirchen, Bad Dürkheim, Bad Kreuznach, Kusel, Ludwigshafen, Mainz-Bingen, Mayen-Koblenz, Neuwied, die Südliche Weinstraße und Trier-Saarburg. Erfreulich sei, dass unter den geförderten Kitas auch zwei Waldgruppen seien. „Das zeigt, dass die Kommunen auch neue Wege beim Kita-Ausbau gehen und Rheinland-Pfalz pädagogisch ein breit gefächertes und modernes Angebot vorhält. Dazu haben Waldgruppen häufig eine kürzere Planungszeit, sodass Plätze schneller zur Verfügung stehen als beim Neubau einer ganzen Kita – eine Win-Win-Situation für alle Seiten.“ Die Kommunen und Träger hätten erhebliche Anstrengungen unternommen, um das Platzangebot zu erweitern, würdigte Eiling-Hütig den großen Einsatz auf kommunaler Ebene. „Wenngleich Kita eine kommunale Aufgabe ist, so ist und bleibt Bildung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb unterstützen wir auch in dieser Legislatur weiter, beim Ausbau wie bei der Personalgewinnung: Zum Schuljahr 2026/2027 ist die Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz gestartet“, so die Ministerin. Elf berufsbildende Schulen bieten diese in der Regel dreijährige, praxisintegrierte und bezahlte Ausbildung, möglich mit einem Schulabschluss ab Klasse 9, gemeinsam mit interessierten Kitas an.

Die aktuell bewilligten Förderungen im Einzelnen finden sich in der nachfolgenden Übersicht.

Neuwied (LK) Dattenberg Kommunale Kita Rappelkiste 145.000,00 €
Neuwied (LK) Großmaischeid Katholische Kita St. Bonifatius 145.000,00 €
Neuwied (Stadt) Neuwied Kita Kastanienhof (vorher Raiffeisen) 212.500,00 €