• Vor dem Studium: Aghid al Masalmeh packt an, probiert aus und sammelt vielfältige Einblicke in die Arbeitswelt – von der täglichen Arbeit einer Landtagsabgeordneten bis  zu den Abläufen auf Landesebene.
Neuwied. – Bevor Aghid al Masalmeh sein Studium beginnt, nutzte er die Möglichkeit, im Wahlkreisbüro der Landtagsabgeordneten Lana Horstmann praktische Erfahrungen zu sammeln. Während seines Praktikums unterstützte er das Team bei allgemeinen Büroarbeiten, bei der Vorbereitung von Terminen sowie bei verschiedenen Aufgaben im Bereich Social Media. Dabei konnte Aghid auch erleben, wie Informationen und aktuelle Nachrichten aufbereitet und über digitale Kanäle schnell einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Auch der Umgang mit sozialen Medien gehört heute in vielen Berufen ganz selbstverständlich zum Arbeitsalltag. Informationen verständlich aufzubereiten und schnell über digitale Kanäle zu kommunizieren, ist zu einer wichtigen beruflichen Fähigkeit geworden“, erklärt Lana Horstmann. Darüber hinaus erhielt Aghid einen Einblick in die Arbeit im Landtag Rheinland-Pfalz in Mainz. Bei einem Besuch vor Ort konnte er die Abläufe und Aufgaben rund um die parlamentarische Arbeit näher kennenlernen und erleben, welche unterschiedlichen Tätigkeiten hinter dem politischen Alltag stehen. „Mir ist es wichtig, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, vor dem Start ins Studium oder in die Ausbildung einmal in die Arbeitswelt hineinzuschauen. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Tätigkeiten kennenzulernen, sondern auch darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie vielfältig Arbeitsplätze und Berufsfelder sein können“, so Horstmann.
Als Sprecherin für Arbeit, Soziales, Familie und Jugend der SPD-Landtagsfraktion liegt Horstmann dieses Thema besonders am Herzen. „Junge Menschen haben ganz unterschiedliche Interessen, Fähigkeiten und Stärken. Umso wichtiger ist es, ihnen die Möglichkeit zu geben, verschiedene Bereiche kennenzulernen, eigene Erfahrungen zu sammeln und neue Perspektiven für den eigenen beruflichen Weg zu entdecken. Von solchen Praktika können nach Ansicht von Horstmann auch die Arbeitgeber profitieren. Unternehmen, Behörden und Institutionen sollten die Möglichkeit, Interessierten einen authentischen Einblick in ihren Arbeitsalltag zu geben, noch stärker nutzen. Ein Praktikum ist keine Einbahnstraße: Junge Menschen sammeln wertvolle Erfahrungen und gleichzeitig können Betriebe zeigen, was sie als Arbeitgeber ausmacht. Vielleicht wird aus einem Praktikum so sogar das Interesse an einer späteren Ausbildung oder Beschäftigung.“ Horstmann weiß dabei auch um die Herausforderungen, die ein Praktikum für Betriebe und Verwaltungen mit sich bringen kann: „Mir ist bewusst, dass es Zeit und personelle Ressourcen braucht, einen Praktikanten oder eine Praktikantin gut zu begleiten. Gerade im Arbeitsalltag ist das nicht immer einfach zu organisieren. Trotzdem möchte ich dafür werben, diese Möglichkeit so oft es geht, zu eröffnen. Denn ein Praktikum kann für beide Seiten eine echte Chance sein. Junge Menschen bekommen die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen und herauszufinden, wo ihre Interessen und Stärken liegen. Gleichzeitig können Unternehmen, Verwaltungen und Institutionen zeigen, was sie als Arbeitgeber zu bieten haben und vielleicht schon früh potenzielle Nachwuchskräfte für sich begeistern. Der Jugend eine Tür zu öffnen, kostet manchmal Zeit – kann aber langfristig für beide Seiten viel wert sein.“, so Horstmann abschließend.